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BUCH BUCH BUCH BUCH 

Hallo ihr Lieben (: ich komme jetzt sofort auf den Punkt (: Ich habe vor ein Buch zu schreiben. Meine Vorstellungen, meine Gedanken, einfach mal aufzuschreiben (: ich denke es gelingt mir teilweise schon ganz gut (: jetzt würde ich euch mal bitten eure meinung hier zu zu äußern (: es wäre furchtbar lieb. also oben ist ein prolog. wer nicht weiß was es ist: das steht vor dem eigentlichen Buch, etwas was viel früher passiert ist, aber ausschlaggebend für das buch ist, so würde ich es erklären (: und darunter habe ich etwas getippt, was mri in den sinn kam. ich fande es toll und habe vor es mitten in das buch einzubauen (: hoffe es gefällt euch. ich denke es würde sich lohnen es sich mal durchzulesen (: 

Prolog: 

Plötzlich war ich weg. Weg in eine andere Welt gezogen und ich konnte nicht dagegen tun.

Die Nacht war warm. Lynn, Carla und ich saßen in unseren schönsten Sommerkleidern am Elbstrand und genossen unseren Gin Tonic. Die Wellen rauschten in gleichmäßigen Abständen und ab und zu begegneten uns andere Menschen, die den Abend genossen.
Es war Lynn, die sich als Erste das Kleid vom Leib straff. Sie tanzte um uns herum, hüpfte munter und sang sich die Seele auf dem Leib. Jetzt zog sich auch Carla ihren schwarzen Mini aus und stand in ihrer vollkommenen Spitzenunterwäsche am Ufer der Elbe. Sie tollten im Wasser herum, tanzten zur Musik, die weit aus der Ferne klang und beachteten dabei kaum die großen Frachter, die über die Elbe fuhren.
Ich wusste, dass es falsch war, mich auch ins Wasser zu stürzen, doch das interessiert wohl ein Mädchen mit Alkohol im Blut nicht sehr. Mein langer Fetzen Stoff lag im Sand, zusammen mit den großen Kreolen und den dazu passenden  Armreifen. Dann ging alles so schnell. Das Wasser zog sich zurück, als ob es von einem Staubsauger verschlungen wird. Es verschwand weit hinten in der Dunkelheit. Die laute Hupe des Schiffes, das uns passierte, erreichte dröhnend meine Ohren. Plötzlich überkam uns ein Schutt von Wasser - es kam zurück. Unsere Stimmen gingen in den großen Wassermengen über uns unter. Immer neue eisige Wellen peitschten mir ins Gesicht und ich japste nach Luft. Mit der letzten Kraft, die ich aufbringen konnte, hangelte ich mich über Wasser und schrie nach Lynn und Carla. Sie waren weg. Erneut überkamen mich Wellen, schleuderte mich wild gegen große Steine und drückten mich unter Wasser. Ich war soweit draußen, dass der Boden womöglich weit unter mir lag. All meine Kräfte versagten, der kurze Kampf war verloren. Ich ließ mich gehen und alles um mich herum wurde schwarz. Das Wasser umschlang meinen nackten Körper und zog mich runter in die Tiefen.

„Entschuldigung?“, eine dumpfe Stimme drang in meinen Kopf. „Entschuldigen Sie, junge Dame. Ist der Platz noch frei?“ Ich verstand nicht richtig, was man jetzt von mir verlangte. Ich richtete mich auf und schaute einem Mann mit langem, fettigem Haar ins Gesicht. Er war nicht sehr groß für einen Mann, vielleicht 1.78 Meter, doch durch seine monströsen Muskeln an den Oberarmen, die sich stramm gegen ein enges T-Shirt pressten, wirkte er einschüchternd. Seine dunklen Augen musterten mich und seine ungepflegten Finger umklammerten entschlossen eine Sporttasche. Er wusste wohl, wie er auf andere wirkte. Ich schaute mich um und entdeckte auf dem einzig leeren Platz, der sich in der Bahn befand, meine alte Schultasche. Schnell griff ich nach ihr und durch meine ruckartige Bewegung ergoss sich der Inhalt über den Fußboden und unter die Sitze - die Schnalle an der Vorderseite hatte sich gelöst. Wie oft, wünschte ich mir einen Knopf drücken zu können, wo ich einfach verschwinden könnte. Am liebsten an einer sicheren Ort ohne andere Menschen. Die Bahn verlangsamte ihr Tempo und die schrille Stimme einer Frau informierte uns über die nächste Haltestelle. Schnell suchte ich meine Schulsachen zusammen, verstaute sie in meiner Tasche und flüchtete an der nächsten Haltestelle vor den missbilligen Blicken der anderen Fahrgäste.

Als ich keuchend das Ende der Rolltreppe erreichte, verlangsamte sich mein Tempo. Mein Herz raste und mein Brustkorb bebte. Der eisige Wind wühlte meine Haare auf, stach in mein Gesicht und lies meine Hände erfrieren, weshalb ich mit schnellen Schritten den Weg nach Hause anging.
Ständig passierten mir Dinge, wofür ich mich in Grund und Boden schämte. Dabei weiß keiner wirklich, was in mir vorgeht. Keiner sieht diese Sachen, die ich sehe. Keiner weiß, wie es sich anfühlt ständig das eigene Leben für kurze Zeit ausgeblendet zu haben und unwirkliche Dinge zu sehen.

Letzten Frühsommer ging ich mit einem Becher schwarzen Kaffees in Richtung der Bahnstation, wo ich mich mit Lynn und Carla jeden Morgen treffe. Ich schlenderte gemütlich durch die noch dunklen Straßen. Die Bäume erstreckten sich rechts und links der Straße hoch gen Himmel. Sie wuchsen in die Freiheit. Ich spürte jede winzige Unebenheit unter meinen Schuhen. Ich spürte den Boden unter meinen Füßen, hörte das Aufkommen meiner Schuhe auf dem Asphalt in meinen Ohren widerhallen und fühlte die leichte Wärme der Sonne in meinem Gesicht. Es war noch nicht sonderlich warm – vielleicht 18 Grad. Ich hatte einen langen Wollpullover und eine kurze Hot Pan an, Chucks und meine alte Schultasche über die Schulter gehangen. Ich hatte noch jede Menge Zeit, da Lynn mich früh aus dem Bett geklingelt hatte, weil sie nicht wusste, was sie anziehen sollte. Nach kurzer Beratung entschied sie sich für eine hauchdünne Strumpfhose und ein Karohemd darüber. Sie würde sich Schuhe ihrer Mutter ausleihen. Die neuen, die sie mit ihr zusammen gekauft hatte. Ich glaube es waren irgendeine Art Ballerinas. Ich ging in Richtung der Station und nippte gelegentlich an meinem Kaffee. Quatsch, ich kippte mir nicht den Kaffee auf meinen Pulli und nein, ich kippte ihn auch nicht auf die anderen Menschen, die mich mit missbilligten Blicken passierten. Ich lief gemütlich und ausgelassen vor mich hin. Als ich angekommen war, setzte ich mich zwischendurch immer wieder auf eine Bank, stand wieder auf und lief ein wenig im Kreis herum. Nie saß ich lange auf der Bank, denn dann strahlte die Sonne direkt in mein Gesicht. Ich hatte keine Sonnenbrille – wozu denn jetzt schon, es war ja noch nicht mal richtig Sommer. Außerdem konnte ich diese Hitze sowieso nicht leiden. Dieses unecht gebräunte erstrecht nicht. Meine Haut war blass. Ich musste mir ständig Sätze anhören, die mich als Geist, Tote oder Wintermädchen angriffen. Sie stürzten sich auf mich und schlossen mich für kurze Zeit ein. Und da war ich nun. Dieses unscheinbare Mädchen wartete auf ihre besten Freundinnen. Nach 15 Minuten warten war mein Kaffee schon längst leer und ich lief – nein, ich schwebte – über den Boden, auf der Suche nach einem Mülleimer. Plötzlich klingelte mein Handy. Es war Carla, die mir mitteilte, dass sie es nicht pünktlich schaffen würde. Nach kurzem Small-Talk legte ich auf und behielt mein Handy in der Hand – zusammen mit dem leeren Kaffeebecher. Da entdeckte ich einen völlig überfüllten Mülleimer in der Nähe des Kiosks. Ich steuerte es an und entdeckte dabei Ian. Er stand in dem Kiosk, das ich mit so großen Schritten ansteuerte, wie ich nur machen konnte. Um Ian schwärmten alle Mädchen, die ich kannte. Ob noch kleiner oder in unserem Jahrgang. Wobei ich das nicht so verstand. Er war abgehoben, egoistisch, selbstverliebt und in der Schule nicht gerade der Schlauste. Um dann doch ein wenig Eindruck zu schinden schmiss ich selbstbewusst und mit viel Schwung meinen leeren Becher in die kleine Öffnung der Tonne. Erst als ich das dumpfe Geräusch des Aufpralls hörte, fiel mir auf, dass mein Handy samt dem Becher nun zwischen den ganzen Kaugummis, den leeren Flaschen, dem ganzen Papier, Essensresten und Zigarettenstummeln im Müll lag. Sprachlos stand ich vor dem roten Mülleimer und starrte ihn gedankenlos an. Ich hatte das Gefühl dieses rote Stück Blech lachte mich voll Schadenfreude aus und jeder würde es hören. Ein lautes herausforderndes Lachen, dass so laut war, dass ich mir beinahe die Ohren zuhalten müsste. Ian blickte aus dem Fenster des Kiosks zu mir herüber. Lächelte, weil er jemanden bekannten gesehen hatte. Ja, dank diesen ‚Hallo-und-Tschüss‘-Gesprächen, die wir führten, waren wir ja so vertraut miteinander. Was wollte der bloß von mir? Er wusste doch noch nicht mal, was los war. Als er merkte, dass nicht alles in Ordnung war, kam er zu mir herüber und stellte sich für eine Zeit stumm neben mich. Sein Hallo hörte ich zwar, doch ich beachtete es nicht. Meine vollste Aufmerksamkeit war meinem Handy und diesem dreckigen Mülleimer gewidmet. Dann machte er plötzlich den Mund auf und fragte mich, was denn los sei und ob er mir irgendwie helfen könnte. Kurz und knapp erklärte ich ihm, was passiert war. Endlich schaute ich ihn an. Ich musste ziemlich hoch gucken, um in sein Gesicht zu sehen. Sein Gesicht war markant, die Wangenknochen waren gut sichtbar. Die hellbraunen Haare waren ungefähr 6cm lang, dicht und gleichmäßig nach oben stehend. Er stand so nah vor mir, dass ich überwältigt wurde und mich erst ein Mal daran gewöhnen musste. Von nahem wirkte er noch größer. Ok, bei meiner Größe wirken natürlich alle Menschen riesig, aber Ian. Ja, Ian war vollkommen, wie er da stand und voll Mitleid seine Hilfe anbot. Aber beim besten Willen konnte ich jetzt kein großes Mitleid gebrauchen. Schnell schüttelte ich den Gedanken ab und dachte daran, wie abgehoben er ja ist. Ich nickte bloß, nahm seine Hilfe an und wendete mich dann wieder weg. Ruckartig rüttelte er an dem Deckel herum. Doch er ging nicht ab – er klemmte. Ian stöhnte leicht auf und überlegte weiter. Aggressiv trat er gegen den Bauch der Tonne und der Deckel wackelte. Die Menschen sahen verärgert und verwirrt zu uns herüber. Es löste sich ein kleiner Spalt der Tonne und Ian zwängte sie Tüte dazwischen heraus. Inmitten all der Müllreste fand er mein Handy und reichte es mir. Fluchtartig bedankte ich mich und gemeinsam warteten wir auf unsere Freunde.

Seit dem hatte ich kaum ein Wort mit ihm gesprochen. Bloße stumme Begegnungen und reaktionsloses aneinander vorbei gehen. Kurz darauf ist er für ein halbes Jahr nach Amerika geflogen, als Austausch. Ich hatte mir fest vorgenommen, wenn er nächste Woche wiederkommt, ihn zu fragen, ob wir uns Mal einen Mittag im Park treffen wollen.

Es war Winter und ich war noch eine Station von zu Hause entfernt. Es würde nicht lange dauern bis ich zu Fuß zu Hause war, also beschloss ich zu laufen. Ich vergrub meine Hände in den gefütterten Taschen meiner Daunenjacke und lief stur unter der kalten Bahnbrücke entlang. Es schneite dicke weiße Flocken und der Boden war eisig und glatt. Heute war ich nicht besonders warm angezogen – eine Leggings, ein großes T-Shirt, meine heiligen Schnürboots, eine Sweatshirt-Jacke locker drüber und die kurze Daunenjacke. Trotzdem war ich froh, genau das angezogen zu haben und ich spürte leicht den Wind an meinen Beinen. Nein, ich fror nicht. Nur der beißende Wind zerrte an meinem Gesicht, nur an meinem Gesicht. Es war ein wunderschönes Gefühl. Ich lief also vorsichtig diesen Weg entlang, zwischen großen Häusern und Menschen, die mich wage wahrnahmen und wahrscheinlich gleich nicht mehr wissen würden, dass ich denn überhaupt existiere. Tapfer setzte ich meinen Weg fort. Nach einiger Zeit nahm ich in meiner Umgebung nichts mehr wahr. Ich kannte diesen Weg, um zu wissen, wo ich bin, wo ich abbiegen muss und wie lange es denn noch sei. Ich lief, lief und lief. Meine Beine spürte ich nicht mehr. Sie taten, was sie wollten und doch wussten sie, wohin ich wollte. 


irgendwo vielleicht mitten im Buch. Den Teil hatte ich nur mal so getippt. ich finde ihn ganz schön (:

Ich spürte ihre Lippen auf Meinen. Sie waren genauso sanft wie Meine. Und so vollkommen geformt. Ich spürte, wie sich ihr Mund leicht öffnete und sich über meinem leicht wieder schloss. Ihre zarte Hand straff leicht meine Wange – sie fuhr meinen Hals hinunter, glitt über mein Schlüsselbein und packte mich bei der Schulter. Sie drückte sich fest an mich heran und presste ihren Mund auf Meinen. Ihre Hand glitt weiter meinen Rücken herunter. Es kitzelte, als sie ihre Fingerspitzen in gleichmäßigen Bewegungen über meinen Rücken kreisen lies. Ich nahm ihr Gesicht in beide Hände und schaute ihr in die Augen. Sie waren groß und blau, leicht mit Eyeliner umrandet. Ich küsste sie ein letztes Mal innig und lies sie dann langsam zurücktaumeln. Es war Atemberaubend. Sie nahm meine Hand fest in Ihre und zog mich hinter sich her. Zusammen gingen wir weiter durch die Menschenmassen, die sich vor der Bühne aufhielten. Menschen schwitzten, stanken nach Schweiß und wippten zu der Musik mit. Manche sprangen, die Meisten sprangen willkürlich zu der Musik. Ich spürte ihre Hand, wie sie Meine fest umklammert hielt. Gemeinsam kämpften wir  uns den Weg bis fast ganz nach vorne frei. Ich stieß gegen leere Bierflaschen, stolperte über Unebenheiten und blieb vor einem Mann stehen, der am Boden lag. Er übergab sich – zwischen all diesen Menschen, die ihn ignorierten und munter weiter feierten. Ich verharrte bei ihm, beugte mich zu ihm runter. Die Menschen drängten sich immer näher um uns ohne uns auch nur wirklich zu beachten. Ich wurde immer näher an den fremden Mann heran geschubst. Ich hielt ihre Hand nicht mehr. Sie war in dem Meer aus Seelen und Geistern verschwunden. Ihr kleiner Körper wurde von den großen Wellen aufgesogen und mitgerissen. Ich drehte den Mann so um, dass ich ihn ansehen konnte. Es war schwer. Er war riesig. Seine breiten Schultern stützen sich gen Boden und es gelang mir nur schwer ihn umzudrehen. Seine zotteligen Haare hingen ihm ins Gesicht. Als ich sein Gesicht war, stockte mir der Atem. Es war Ian. 

3 Kommentare:

  1. Die Texte sind wirklich wunderschön geschrieben. ♥

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  2. hallo :)
    erst mal ein großes lob an dein angefangenes buch. ich finde es bis jetzt wirklich großartig. es hat mich total gefesselt, ich wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen. du hast talent!

    allerdings finde ich diesen teil, aus dem zug und danach etwas komisch. wieso plötzlich rolltreppe? was passiert dazwischen? du könntest ja vielleicht schreiben, dass du da nun bist, was du auf dem weg dorthin fühlst/denkst oder so, falls das die situation überhaupt ist. wenn nicht, dass ist es etwas unverständlich.
    mag sein, dass ich auch einfach nur zu doof bin.

    im ganzen, einfach super! auch dieser eine teil für dazwischen ist wundervoll.

    liebe grüße, amy.

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  3. Wirklich wunderschöön geschrieben. Du solltest weiterschreiben an dem "Buch"! ;)
    Und nat. hier veröffentlichen.:P

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